Afrika….endlich.
Nur noch wenige Tage bevor unser nächstes Abenteuer beginnt. Wir hoffen es zumindest.
Nachdem der letzte Versuch Anfang 2025 die Reise anzutreten ein jähes Ende mit einem dreifachen Sprunggelenksbruch bei der Firmen-Weihnachtsfeier fand (ja, wenn Katja was macht, dann richtig!), wir immer noch im Clinch mit der Versicherung liegen, die Buchung dieser Reise mit einigen Komplikationen einherging, jetzt die neuen Tarifverhandlungen bei der LH anstehen und in 6 Wochen vielleicht das Kerosin ausgeht, sind wir – eventuell nachvollziehbar – ein ganz kleines bissel, sagen wir, aufgeregt. Im positiven Sinne (wir freuen uns auf die Reise wie die Schneekönige, wir fliegen schließlich ja auch in den beginnenden afrikanischen Winter) als auch im negativen Sinne aufgeregt. Wird alles klappen? Waren die ganzen kosmischen Hinweise wie das verlorene Gepäck auf der Amerikareise, der Bruch, das verlorene Geld, die komplizierte Reisebuchung (auch die angedachte Weltreise scheiterte am Afrikaflug), die drohenden Streiks, die Weltlage, ein Zeichen? Ein Zeichen diese Reise nicht zu machen? Oder bilden wir uns – kosmisch gesehen – einfach nur zu viel auf uns selbst ein? Ja, das muss es sein! Bloß nicht zu Ernst nehmen, es wird, wie man heute sagt, mega werden!
Warum überhaupt Afrika?
Tja, wie erklären… auf der Weltreise waren wir ganz am Ende schon einmal dort gewesen, in Südafrika, da hat es uns gut gefallen und wir hatten uns damals schon vorgenommen, irgendwann nochmal zurück zu kommen. Außerdem haben liebe Freunde uns tolle Bilder von ihren Reisen geschickt und viel vorgeschwärmt, auch wieder von Südafrika. Aber tatsächlich ist einer der Hauptgründe, dass wir eine Künstlerin besuchen gehen wollen, die wir 2006, also vor inzwischen 20 Jahren, auf einer Ägyptenreise kennengelernt haben und deren Bilder von Namibia uns nicht losgelassen haben. Die Idee einer Reise durch mehrere Länder saß also inzwischen schon eine ganze Weile in unseren Köpfen und, da auch als nicht unerheblicher Grund unser Hobby Geocaching ins gedankliche Boot mit einstieg, war die Idee zu einer weiteren Mehrländerreise geboren.
Und da hat sich dann wieder die Frage gestellt: selbst organisieren oder organisieren lassen?
Beim ersten Versuch war es eigentlich hauptsächlich der Zeit geschuldet, dass wir uns für die passive Variante entschieden haben. Außerdem hat Katja die Seite eine Reiseveranstalters gefunden, die ihr auf Anhieb zugesagt hat, und so nahm die Planung mit dem Unternehmen Pinto seinen Lauf.
Ein Fazit über Pinto möchten wir uns bis zum Schluss der Reise aufheben. Die Planung und der Austausch liefen gut, aber nicht immer rund, ausschlaggebend wird aber nachher natürlich der Gesamteindruck werden. Also hier bitte noch ein wenig Geduld.
Die Reise hat sich auch verändert, für 2025 hatten wir eigentlich eine Reise, die wir auf der Seite gefunden haben, praktisch fast 1:1 übernommen, jetzt ist sie in leicht veränderter Form für 2026 nochmal gebucht. Da wir an sich gar nicht so sehr viel auf Safari gehen wollten, aber das bei einem auf Safari spezialisierten Veranstalter natürlich irgendwie dann doch dazu gehört, sind wir sehr gespannt und völlig unbedarft. Wir haben tatsächlich keine Ahnung was uns alles erwarten wird 🙂
Was wir wissen…
Wir fliegen (also wenn was fliegt, sonst Plan B, ein Tag früher schon mit dem Zug Richtung Budapest) gen Süden. Eine etwas ausgefallene Strecke vielleicht, dafür aber auch ein gutes Stück preiswerter, von Frankfurt über Budapest und Zürich nach Johannesburg und dann gleich noch weiter nach Walvis Bay in Namibia.
Die erste Woche werden wir dann die beiden Welterbe (ihr wisst, dass das auch eine Marotte von uns ist) Twyfelfontein und das Namib-Sandmeer besuchen, untergebracht in einer Safari-Reise mit Start in Swakopmund und Ende in Windhoek.
Die nächsten beiden Wochen sind ganz unserem nächsten Lieblingshobby gewidmet, Essen und Trinken 🙂 Ganz klassisch in Kombination mit Welterbestätten und Geocaching, also für uns die reinste Entspannung und echter Urlaub!
Die Zeit werden wir in einer selbst organisierten Tour ab-bis Kapstadt in Südafrika verbringen, ein bisschen in den Winelands, die Garden Route entlang, auf einem Weingut, das wir vor vielen Jahren mal auf einer Fußballreise mit dem 1.FCK in einem Hotel in Hamburg zum ersten Mal bewusst wahrgenommen haben und zum Abschluss dann in der Region rund um Kapstadt mit Cape Floral und Robben Island.
Teil 3 beginnt dann an den Victoriafällen, auf der Simbabwe Seite. Von da aus machen wir sicher einen Abstecher auf die Sambia Seite, bevor es dann wieder auf Safari geht. Erst in die Chobe Game Lodge (da haben schon Liz Taylor und Richard Burton mal geheiratet, bei ihrer 3.Ehe? Muss ich gleich nochmal nachschlagen, oh nein völlige Übertreibung, es war die zweite Heirat der Beiden. Aber – ganz die Romantiker – wir waren auch schon dort wo sie das erste Mal geheiratet haben…) nach Botsuana und von da aus ins Okavangodelta, bevor es über Maun wieder zurück nach Johannesburg und nach Hause geht, mit hoffentlich einer Menge toller neuer Eindrücke!
Drückt uns die Daumen, dass alles klappt und begleitet uns gerne auf dieser Reise, wenn ihr Lust habt.
Hakuna matata!
Jambo!
Wir drücken euch ganz dolle die Däumchen, dass alles klappt und wünschen euch eine großartige Reise!
Hallo Ihr Zwei,
die Reiseroute klingt sehr spannend und garantiert ein Abenteuer zu werden mit vielen tollten Eindrücken.
Genießt die Zeit, die Länder, die Natur, habt eine wundervolle Zeit und kommt gesund wieder.
Liebe Grüße
Sabine