Sonntag, 17.5.2026

Auf dem Weingut angekommen, wurden wir zuerst von den Hunden begrüßt, von zwei ausgewachsenen Ridgebacks und einer kleineren Hundedame (Rasse/Mischung uns nicht bekannt).

Die Hunde sind total lieb und die großen Ridgebacks als Wachhunde nicht zu gebrauchen, dafür haben die viel zu viel Angst vor Fremden.

Sebastian, der Eigentümer von Beaumont Family Wines und Winzer (verantwortlich für die Arbeit draußen in den Weinbergen), hat uns begrüßt und uns das Pepper Tree Cottage gezeigt, welches die nächsten drei Nächte unsere Unterkunft sein wird.

Außerdem hat er uns noch in ein paar Details eingeführt. Das Deli vom Weingut, in dem auch Essen angeboten wird, schließt schon um 16 Uhr. Das Essen gibt es aber auch tiefgefroren zum Auftauen. Weil wir zu spät angekommen sind, haben sie uns eine Platte mit Käse, Schinken/Wurst und eingelegtem Gemüse vorbereitet, dazu ein ganzes Brot. Zwei Weine, die wir uns gewünscht hatten, standen auch schon im Cottage, neben zwei weiteren Rot- und zwei Weißweinen, die sozusagen zur Minibar gehören. Außerdem gab es als Grundausstattung 4 Eier, ein Stück Butter, eine Karaffe Wasser und eine große Flasche Milch. Verhungert wären wir damit nicht. Wir haben uns aber aus der Tiefkühlung noch eine mittlere Packung Bobotie und eine Schale Basmatireis mitgenommen. Tiefgefrorener Basmati zum Aufwärmen hatten wir noch nie. Selbermachen ist eigentlich gar nicht so schwer… Problem war das ganze soweit aufzutauen, dass man es im Backofen fertigbacken konnte. Zum Glück gab es eine Mikrowelle. Die Tiefkühlschränke im Deli scheinen deutlich unter -18°C zu liegen. Stehen lassen zum Auftauen dauert ewig.

Teile der kalten Platte haben wir gegessen als Vorspeise, Wurst und Käse haben aufgehoben zum Frühstück. Bobotie mit Reis haben wir auch nur halb geschafft, aber morgen brauchen wir ja auch noch was zum Essen.

Weil es recht kühl war, haben wir uns den Ofen angefeuert. Neben dem Kamin im Wohnzimmer gibt es auch noch einen in der Küche, wenn man sich dort etwas grillen möchte und es für den großen Grill draußen zu kalt ist. Hätte auch seine Reiz, mit Holzfeuer in der Küche zu arbeiten.

Mit eine paar weiteren Arbeiten an diesem Blog und nach anderthalb Flaschen Wein ging der Abend dann zu Ende.

Montag, 18.5.2026

Der Tag startete erst einmal mit einem Selbstversorgerfrühstück. Wir hatten noch Wurst und Käse vom Vorabend und in der Küche stand eine Nespressomaschine. Bevor wir los sind haben wir noch einen „richtigen“ Capuccino im Deli getrunken. Um unser Abendessen (Reste vom Bobotie und Reis) noch zu erweitern, haben wir uns gleich noch ein Chickencurry mitgenommen, damit es lange genug Zeit hat zum Auftauen.

Heute war große Aufregung auf dem Weingut. Ein LKW mit einer Abfüllanlage war da und heute wurde der erste Chenin Blanc 2026 abgefüllt. Eigentlich zu früh, aber die 2025 Abfüllung ist schon ausverkauft und es wird Nachschub benötigt.

12.500 Liter, ca. 16.500 Flaschen heute und morgen noch mal die gleiche Menge. Das entspricht in etwa 1/4 der Gesamtmenge. So hat es uns Sarah erzählt, die Leiterin des Kellers, eine junge Frau mit einem unglaublichen Enthusiasmus und einem nicht zu versteckenden Stolz auf ihre Arbeit. Zusammen mit Joshie, der schon seit 20 Jahren auf dem Weingut arbeitet und der die rechte Hand von ihr und Sebastian ist, hat sie uns die ersten gefüllten Flaschen präsentiert. Wirklich für alle ein großer Moment!


Wir durften zuschauen und auch mal in den Laster und eine Schluck probieren. Auch mal spannend das zu sehen. Anscheinend haben hier nur die ganz großen Weingüter eine eigene Flaschenfüllanlage. Alle anderen nutzen den Service von 6-7 Firmen mit mobilen Abfüllanlagen. Der Herr mit seinem LKW hier soll der Beste sein, da man beim Abfüllen noch viel falsch machen kann und damit Jahre an Arbeit vernichten kann, muss man darauf achten, dass der Abfüller sauber arbeitet. Kosten liegen bei ca. 90 Ct (= ~18 Eurocent) pro Flasche.

Danach ging es auf Entdeckungs- und Cachetour, erst auf dem Weingutsgelände selbst, an der alten Mühle, dann in der näheren Umgebung.

Durch Zufall haben wir den Bahnhof entdeckt, der heutzutage keine Bedeutung mehr hat, aber früher wichtig für die Gegend war. Wir mussten feststellen, das auch Bot River/Botrivier einen „schönen“ Teil und ein getrenntes Wohngebiet für die arme, farbige Bevölkerung hat.

Wir haben versucht ein paar Caches zu suchen. Die ersten beiden haben wir nicht gefunden. Uns ist dann aufgefallen, dass die letzten Funde zwar im April und Mai waren, wir hatten aber übersehen, dass es 2024 und 2023 war. Wir haben noch zwei probiert, sind dann aber umgedreht, es war nichts zu finden. Eigentlich hätten hier über 20 Dosen liegen sollen, aber jetzt alle abzufahren, um zu schauen, ob wenigstens eine noch da ist, war uns dann doch zu doof.

Wir wussten noch vom Koch vom Protégé, dass es hier irgendwo einen Laden geben soll, in dem man ganze getrocknete Fische kaufen kann, ein Riesenfrühstück zu einem Spottpreis bekommen soll und der auch sonst sehenswert wäre. Der Laden lag nicht so weit entfernt, außerdem hatte der einen Cache mit einem Fundlog von diesem Jahr. Wir sind dort hin, fanden den Parkplatz gut besucht vor und konnten auch die Dose rasch finden.

Aus Neugier, eigentlich wegen der Fische, sind wir dann in den Laden noch hineingegangen. Hier gab es gefüllt alles. Von Antiquitäten, altem Kruscht über Blumen, Lebensmittel, Lampen, einem Restaurant, Schuhe, Kleidung, Töpfe, Geschirr, Holzkochherde, Werkzeug bis hin zu Ziegeln und vieles, vieles mehr, also einfach alles, wie in einem Kaufhaus inklusive Baumarkt. Wir haben nur die Fische nicht oder einfach über-sehen.

Neben dem Restaurant gab es auch noch eine weitere Verkaufsstelle mit frischen Pies, bei denen wir uns eine mit Rindfleisch gekauft haben. Die war noch so heiß, dass man beim Essen aufpassen musste, sich nicht die Zunge zu verbrennen. Aber sehr gut und gut gewürzt. Schließlich heißt es, wenn man in Südafrika keine Pie gegessen hätte, dann wäre man auch nicht da gewesen.

Als Übernachtungsgast hat man bei Beaumont eine Weinprobe inklusive. Da die Probierstube nur bis 16:30 Uhr geöffnet hat, sind wir nur noch zu ein paar Caches gefahren und dann langsam wieder zurück zum Weingut. Es gab noch zwei Tische, die ein spätes Mittagessen oder ein frühes Abendessen gemacht haben und auch in der Probierstube gegessen haben. Draußen war es frisch. Da ist es hier in schönen Ambiente und windgeschützt und bei angenehmer Temperatur eine gute Option zu sitzen. Wir durften fünf Weine probieren: Chenin Blanc 2025 (der mit den allerletzten Flaschen), Chenin Blanc Hope Marguerite (Barrique), Raoul, Pinotage und einen Mourvédre. Alles tolle Weine. Beim Chenin Blanc (Stahltank) würde ich auf den 2026 warten. Für die Nachspeise haben wir uns noch eine Chenin Blanc Spätlese und eine roten Portwein mitgenommen.

Wir hatten es nicht weit zu unserem Cottage und konnten uns dort wieder den Kamin anheizen, um es etwas warm zu machen. Dabei haben wir an diesem Blog weiter geschrieben und Bilder ausgesucht. Das Hühnchencurry war nach 8 Stunden schon fast aufgetaut (wir wundern uns immer noch welche Kühlschranktemperatur die im Laden hatten) und wir konnten alles für eine halbe Stunde in den Ofen schieben.

Zum Abschluss des Abends gab es noch eine Rest Zimteis mit Süßwein und Port.

Dienstag, 19.5.2026

Wir hatten noch jede Menge Brot und vier Eier. Daher gab es zum Frühstück getoastetes Brot mit Rührei. Wir hatten uns gestern als eine Art Saftersatz noch eine Flasche „Cordial“ Geschmacksrichtung irgendwas in Richtung Maracuja, mitgenommen. Cordials sind so eine Art Sirup-Wasser-Mischung, aber weniger süß. Wobei die Beschreibung „weniger süß“ es nicht wirklich trifft. Man musste sich an die Säure erst einmal gewöhnen, dann schmeckte die Variante, die wir hatten ganz gut.

Die Flaschenabfüllung lief schon wieder, es war auch für die zweite Charge über 8 Stunden Arbeit angesetzt (2000 Flaschen pro Stunde, 16.500 Flaschen).

Heute ging es nach dem Frühstück nach Hermanus, berühmt für die Walsichtungen währen der Saison. Ein kleinen Ort am Meer, der früher vom Fischfang gelebt hat, heute fangen sie eher Touristen. Der Ort wurde schön hergerichtet mit Promenade, Museen, einem alten Hafen, vielen Bars und Restaurants und jeder Menge Klippschliefer, nahen Verwandten der Elefanten (auch wenn die erst mal gar nicht so aussehen). Aber es gab hier auch ein paar Caches, vor allem auch einen Multi, Labcaches und einen Mystery, den Typ hatten wir bisher in Südafrika noch nicht. Der Mystery führte uns in den Ort zu einem Antiquariat, voller alter und ganz alter Bücher. Für den Cache wussten wir den Autor und da die Bücher super sortiert waren, hatten wir auch gleich das richtige Buch mit dem Logzettel in den Händen. Wir kamen dann noch mit der netten Besitzerin ins Gespräch, die uns erstaunt fragte, ob wir den Cache selbst gefunden hätten. Bei der Ordnung in den Büchern war das keine Kunst. Sie meinte, die meisten würden herumirren und sie würde diese Menschen dann ansprechen. „Die Leute kennen keine Autoren mehr“ meinte sie und es würde kaum einer auf die Idee kommen, dass sich der Cache in einem Buch befindet. In einem Buchladen sollte das eigentlich offensichtlich sein. Wir haben noch über unsere Reise gesprochen und sie hat uns gesagt, was wir in Victoriafalls machen sollen und was auf keinem Fall: die Elefanten versuchen anzufassen, die da gerne mal durch den Ort spazieren. Außerdem hat sie uns geraten an der Küste entlang nach Kapstadt zu fahren.

Nachdem wir noch den Multi und den Labcache abgeschlossen haben, stellte sich die Frage: noch weiter nach Bettys Bay oder zurück?

Das Wetter war heute durchwachsen und morgen soll es besser werden. Daher haben wir uns dazu entschlossen heute noch das Deli im Weingut (schließt um 16 Uhr) zu besuchen und dort etwas frisch Gekochtes zu essen und Bettys Bay auf morgen zu verschieben, wenn wir nach Kapstadt fahren. Dort können wir den Weg nach Kapstadt beginnen. Für den Rückweg sind wir durch die Weinregion Hemel-en-Arde gefahren, eine Weinregion, die für ihr kühles Klima berühmt ist. Das war sehr schön, wir konnten ein bissel cachen und uns umschauen. Wir dachten ja erst das wäre nur so ein kleines Tal, aber das ist ne superschöne Strecke!

Im Deli gab es eine Suppe aus gerösteter Karotte mit Rosmarin und Tahini und Baobuns mit mariniertem Hähnchenschenkel und anschließend Roastbeef mit Bratkartoffeln. Die Bratkartoffeln waren richtig schön braun und das Roastbeef war so zart, das ist einfach auf der Zunge zergangen und hatte eine herrlichen Geschmack. So eine Fleischqualität bekommt man bei uns in Deutschland schwer bis gar nicht. Dazu gab es eine Flasche Raoul’s.

Sebastian hat uns noch einen Wein eines anderen Weingutes eingeschenkt, ohne zu sagen was es ist. Ohhh…

Im ersten Moment und zu kalt hatte er die Säure von einem Riesling, beim wärmer werden wurde er fruchtiger und hat mehr an einen trockenen Muskateller erinnert.

Das Wetter war unfreundlich, windig und kalt. Also sind wir bei schönem Abendlicht zurück ins Cottage, haben uns den Kamin noch einmal eingeheizt, um es gemütlich zu machen. Zum Bilder für den Blog auszusuchen haben wir uns eine Tüte Chips aufgemacht, den Rest von der Weinflasche getrunken und dann noch eine Flasche Pinotage geöffnet. Wir sind zum Weintrinken hierher gekommen, da soll sich das auch lohnen.

Das Bett war zum Glück nicht weit weg.

Mittwoch, 20.5.2026

Das Frühstück reduzierte sich zusehends. Aus Ermangelung an Zutaten schrumpfte es auf Brot mit Butter, dem Rest Cordial und einer Tasse Kaffee. Unser Plan sah vor, noch einen Cappuccino und ein Müsli im Deli zu bestellen. Auch nicht so einfach, es gibt da nämlich gleich mehrere zur Auswahl. Wir haben zwei ausgewählt, um dann halbe-halbe zu teilen. Beim Frühstück konnten wir uns dann von den Hunden verabschieden und haben auch noch die Mutter von Sebastian kennengelernt, die ihren eigenen Wein macht. Handgepresst und nur ein Fass, ganz klein und exklusiv. Pinot Noir, Chardonnay und einen „weißen Pinot Noir“. Bei uns müsste man den als Blanc de Noir deklarieren und hier irgendwie als Rose. Aber die Dame hat es tatsächlich irgendwie geschafft den als „White Pinot Noir“ labeln zu dürfen.

Sebastian hat dann noch das Weinrätsel aufgelöst. Wir hatten auf eine untypische Rebsorte getippt. Es gibt auch Bukettweine in Südafrika, also so eher die Muskateller Richtung…. es war dann, total peinlich, der Riesling von Saurwein, den wir schon im Epice getrunken haben und der uns damals schon als „nicht typisch für Riesling“ aufgefallen war. Hätten wir uns auch dran erinnern können, aber wer rechnet bei den hunderten von Weingütern schon damit, dass wir zweimal auf den gleichen Wein stoßen?

Sarah, die Kellermeisterin, hat uns noch stolz ihre heutige Abfüllung des Rosés gezeigt. Ein toller lachfarbener Ton und hat sich total gefreut, dass ihr der Farbton genauso gelungen ist, wie sie sich das gewünscht hatte.

Heute kommt noch ein Sondercuvee für „Marcus“ in die Abfüllung und Portwein. Mit Marcus ist Marcus van Rissen gemeint, der Besitzer vom St. Annen Hotel in Hamburg, bei dem dem wir 2014 einmal übernachtet und zum ersten Mal Beaumont Wein probiert haben und wegen ihm hatten wir überhaupt nur die Idee hierher zu kommen und zu übernachten.

Wir haben uns dann von den ganzen Leuten beim Flaschenfüllen verabschiedet und von Sarah, leider haben wir Sebastian nicht mehr gesehen, um ihm auf Wiedersehen zu sagen. Er fliegt am Wochenende nach Hamburg, um sich mit Marcus van Rissen zu treffen und auf die Grand Cru Veranstaltung in Amsterdam zu fahren.

Sarah will zur Lese dieses Jahr an die Loire reisen, aber vielleicht auch mal zur Lese nach Deutschland. 2020 wollte sie an die Mosel, das fiel aber wegen Corona dann leider aus.

Abschied von Beaumont, war schön hier!

Wir haben uns für eine Route über Betty’s Bay und an der Küste entlang nach Kapstadt entschieden. Bei Betty’s Bay gibt es eine Kolonie von Südafrikanischen Pinguinen am Stony Point. Hier in den Dünen gibt es ein paar natürliche Bruthöhlen und viel künstliche, um den Pinguinen ein Überleben zu sichern, da sie auf der Liste der sehr vom Aussterben bedrohten Arten gehören. Angefangen hat es hier mit einem Brutpaar, aber im Laufe der Jahre habe sich hier mehr Pinguine angesiedelt. Die Pinguine waren schon einmal vom Aussterben bedroht und es ist gelungen die Art zu erhalten. Als sie es dann fast vom Status „sehr bedroht“ auf „gering bedroht“ geschafft hatten, gab es eine Ölkatastrophe vor der Kapküste. Dadurch sank die Pinguinanzahl auf 25%. Das klingt zunächst nicht dramatisch, aber Pinguine sind monogam und wenn ein Partner stirbt, suchen sie sich keinen neuen. Damit sinkt die Anzahl an Brutpaaren dramatisch ab.

Wir hatten mit mehr Pinguinen gerechnet, aber wir haben auch so genug gesehen. Dir Bereich war gut angelegt, mit einem Holzsteg für Besucher unter dem die Pinguine möglichst ungestört zwischen den Bruthöhlen weiter oben und dem Meer hindurch wechseln konnten.

Wir haben noch einen Cache gesucht in der Gegend, der aber leider nicht mehr zu finden war, wir hatten aber auch keine Dosen dabei, um den Cache zu ersetzen.

Bei bestem Wetter und Sonnenschein hatten wir eine schöne Fahrt an der Küste entlang. Da hier links gefahren wird, ist der Weg nach Kapstadt für uns die bessere Variante als von Kapstadt aus gegen Osten, da man so auf der dem Ozean zugewandten Seite fährt und die bessere Sicht aufs Meer hat.

Wir haben ein paar Stopps für Dosen eingelegt unterwegs. Alles paar hundert Meter gibt es Parkplätze auf der Route. Wir haben immer nach Walen Ausschau gehalten, da es sich um die Whalewatching Route handelt… Aber heute wollten sich keine Wale zeigen. Walsaison ist erst ab Juni und offensichtlich haben die Wale Verträge, die erst ab 1. Juni laufen. Haie scheint es hier auch zu geben, zumindest gibt es Haibeobachter zur Badesaison, die per Sirene warnen, wenn ein Hai in Strandnähe auftaucht.

Gegen Ende der Strecke sind wir vom Navi abgewichen, das unbedingt über die N2 fahren wollte und wir sind unten am Wasser geblieben. Dabei sind wir an einem „Township“ vorbei gekommen, das einfach riesig war und sich bis zum Horizont erstreckte. Das gibt einem schon zu denken und zeigt immer wieder wie gut es uns geht, auch wenn das viele nicht wahrhaben wollen. Entlang des Ozeans schloss sich irgendwann ein Mittelklassewohngebiet an und dann kam man nach Kapstadt. Hier ist alles aufgeräumt und sauber und hier sieht man, dass die Leute die hier wohnen, weniger Geldsorgen haben.

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